Nur eines ist gewiss: der Wandel

Mit dem Master Management & Innovation (M.Sc.) haben Visionäre die Nase vorn

 Für den einen ist es eine Bedrohung, für den Anderen eine Herausforderung. Wenn Märkte umwälzenden Veränderungen unterworfen werden und Geschäftsmodelle nicht mehr funktionieren, gibt es Strategien, um dies zu meistern. Dafür vermittelt der Steinbeis Master Management und Innovation die nötigen Kompetenzen. Was es bedeutet, wenn eine Industrie im Umbruch ist, weiß Max Hübner genau. Er hat klassisch Reiseverkehrskaufmann gelernt, doch dass sich die Ferienplanung ins Internet verlegt hat, sieht er als Chance, nicht als Bedrohung. „Touristische Produkte sind erklärungsbedürftig“, sagt er, und gründete seine eigene Firma für Reisebüromarketing. Als Projektmanager entwirft er zum Beispiel langfristig angelegte Social Media-Kampagnen, denn sein Spezialgebiet ist das Konsumverhalten der Generation Y.

Wozu man den Master braucht

Während er im dualen Studium einen Bachelor BWL/Tourismus absolvierte, war der 29-Jährige „schon voll im Berufsleben“. Nun noch einen Master draufzusetzen, sah er als „letzte Chance“ und wählte den innovativen Studiengang an der SMI. „Es ist immer gut, sich noch zu perfektionieren“, findet er. Da er auch für das Institut für Tourismus Berlin e.V. unter der Leitung von Prof. Dr. Soller arbeitet, sind ihm die theoretischen Grundlagen des Studiums wichtig: „Strategisches Marketing habe ich bei Steinbeis neu gelernt, dafür brauchte ich den Master.“ Beispielsweise stellt er sich vor, mit Hilfe der Conjoint Analyse eigene Beratungsprojekte für Unternehmen zu entwickeln. „Auch wenn ich in einigen Jahren wieder ein Beschäftigungsverhältnis eingehen sollte, könnte ich sagen, dass ich an der Steinbeis Hochschule dafür angemessen ausgebildet worden bin.“

Möchte im Unternehmen etwas bewegen

Marcel Hunecke wollte hingegen schon bald nach seinem Bachelor in Versicherungswirtschaft FHS weiterhin die Vorzüge eines berufsbegleitenden Studiums genießen. Sein Arbeitgeber, die Continentale Krankenversicherung a. G. in Dortmund, trete als bekennend konservativer Versicherer im Markt auf, sagt er. Gerade deshalb entschied sich der 23-Jährige für den Steinbeis-Master mit Schwerpunkt Innovation. Er möchte im Unternehmen etwas bewegen und hat bereits einen Vorstoß gewagt: Auf Basis der MECE-Regel („mutually exclusive and collectively exhaustive“), die er bei Prof. Jonas Puck in der Vorlesung International & Intercultural Management  kennenlernte, entwickelte er einen Fragebogen im Rahmen des Controlling. Ziel ist es, den angestellten Außendienst künftig effizienter zu steuern und zu evaluieren.

Ein Unterschied zur staatlichen Hochschule 

„Die stets praxisnahen Inhalte lassen sich bereits nach kurzer Zeit in den beruflichen Alltag integrieren“, ist Marcels Erfahrung, „dabei zeigen uns die Dozenten worauf man achten muss.“ Das ist für ihn der große Vorteil des berufsbegleitenden Studiums. „Wer von einer klassischen Uni kommt, ist sicher überrascht, dass man hier nicht durch 500 Folien durchprescht.“ Er weiß zu schätzen, dass man bei Steinbeis die Kommilitonen und Dozenten sehr gut kennenlernt. „In der heutigen Zeit sind Kontakte so wertvoll für das persönliche Weiterentwickeln“, ergänzt er, „beim Studium zählt nicht nur der inhaltliche berufliche Nutzen.“ Deshalb freut er sich auch schon sehr auf die gemeinsame Studienwoche mit dem Strategie-Fokus an der Mailänder Bocchoni Hochschule.

Die Autorin: Gabriele Spiller, Alumna des Medien-MBA und freie Journalistin

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