Wenn der MBA der nächste logische Schritt ist



Manchmal darf es etwas mehr sein. Etwas mehr Bildung, etwas mehr Netzwerk, etwas mehr Karriere. Für manchen, auch bereits beruflich erfolgreichen Akademiker, drängt sich ein Executive MBA als nächster Schritt auf. Bei der Steinbeis School of Management and Innovation, die Business School für Digitalisierung und Innovation an der Steinbeis-Hochschule, die solche Programme seit fast 20 Jahren anbietet, ist man da in besten Händen. Das sagte sich auch Christoph Delke (33), der bei Plan.Net, einem Digitalableger der Kommunikationsagentur Serviceplan in München arbeitet: „Ein MBA hat mich schon seit langem interessiert.“ Im November begann er sein berufsbegleitendes Studium. Denn der Dipl.-Betriebswirt hat nach einigen Jahren im Job Teamverantwortung übernommen. „Man stellt Lücken fest, ist auch schon betriebsblind geworden“, erzählt er. Doch weil sein Bereich direkt unter der Geschäftsleitung angesiedelt sei, wolle er auch einen aktiven Beitrag leisten, Prozesse mitgestalten. Dafür holt er sich nun das Rüstzeug mit einem klaren Fokus auf Strategie, Innovation und Leadership. „Ich habe mich grundlegend über die MBA-Angebote informiert“, berichtet Christoph, „bei der Steinbeis-SMI treffen die Themen genau die Bedürfnisse, die man heute hat – und ich möchte Arbeitsmethoden erlernen, um mich auch innerhalb der Agentur weiter zu qualifizieren.“ Er ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und findet sie bei den spannenden Kommilitonen, mit denen er zwei Jahre lang regelmäßig zusammenkommt. Für die Steinbeis-MBA-Studierenden gehören die Auslandsmodule zum Pflichtprogramm. Aber wer würde sich nicht auf die Studienwochen an der renommierten Wirtschaftsuniversität Bocconi in Mailand oder die berühmte Stern School of Business im Herzen von Manhattan freuen? Obwohl auch dort konzentriert den Vorlesungen gefolgt und Case Studies bearbeitet werden müssen, gibt es einen gewissen „Fun Factor“: denn darüber hinaus werden Unternehmen besucht oder persönliche Kontakte mit Innovatoren geknüpft. Den MBA in General Management hat auch Fabian Nusser (31) gewählt. Der Verantwortliche für die Villa Stephanie von Brenners Park Hotel in Baden-Baden möchte seinen „Horizont erweitern und neue Impulse erhalten“. Die 56 Präsenztage bei einem Fulltime-Job unterzubringen, sei eine Aufgabe. „Aber es war die einzige Uni, die so perfekt in unsere Saisonalität passt.“ So könne er den Studienplan von Anfang an regulär wahrnehmen. Projekte, an denen er arbeiten möchte, hat er schon formuliert: „Unsere traditionelle Branche, die Hotellerie, hat Nachwuchsprobleme. Ich möchte wissen, wie man sich als Arbeitgeber attraktiv präsentieren kann.“ Wie alle in seiner Klasse will er von anderen Branchen lernen. Und eine weitere Frage beschäftigt die meisten: Wie kann man die vielen Daten, die gesammelt werden, besser ausschöpfen – und wie kann die Digitalisierung mein Unternehmen weiterbringen?

Hier geht´s zum MBA. 

Die Autorin Gabriele Spiller ist Medien-MBA-Alumna der Steinbeis-SMI und Journalistin. Im SMI-Blog stellt sie die Steinbeis School of Management and Innovation, ihre Dozenten und Studierenden vor.

Kommentare

  1. Danke für die Informationen. Ich bin am überlegen meinen MBA berufsbegleitend zu machen. Auch wenn ich weiß, das mich die Kombination eventuell überfordern wird. Denn da gibt es ja auch noch die Familie, die den zeitlichen Rahmen eingrenzt. Letztlich will das Ganze gut überlegt sein

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Nur eines ist gewiss: der Wandel

Die Gen Y und ihre Chefs.